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Unter dieser Kapitelüberschrift werden Prof. Stefan Kocsis'
Ehrungen, Auszeichnungen, Orden, Preise und Belohnungen behandelt, die ihm im Zuge
seiner vielen kulturellen und beruflichen Tätigkeiten zugesprochen wurden. Zu diesen zählen auch die
Erfolge, die er bei
verschiedenen Kompositionswettbewerben in Österreich und Spanien erreichen
konnte, die aber unter einem anderen Kapitel dieser Site (s.
„Kompositionspreise“) behandelt werden.
Außerdem ergänzen am Kapitelende noch etliche Gratulations-, Anerkennungs- und
Dankschreiben, die von verschiedenen Personen und Institutionen Prof. Kocsis
übermittelt wurden, die Ausführungen. Der Zugriff auf diese Dokumente
erfolgt in Form einer Linksliste. |
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Bereits am Beginn seines musikalischen Werdegangs gab es für Stefan Kocsis immer
wieder besondere Würdigungen seiner Leistungen. So machte sich sein
Einsatz und seine konsequente Arbeitshaltung während des Studiums an der
Wiener Musikakademie gleich mehrfach bezahlt, indem er alle drei
Studienrichtungen, nämlich Orgel (Kirchenmusik) 1952, Klavier 1956 und
Gesang 1963 mit Auszeichnung abschließen konnte (s. „Studienrichtungen“).
Aus dem Jahr 1952 stammt auch das Verständigungsschreiben der Akademie für
Musik und Darstellende Kunst in Wien, in dem Stephan
Kocsis über den bevorstehenden Erhalt des „Abgangspreises für
Schülerbestleistungen im Studienjahr 1951/52“ informiert wurde. Zugesprochen
wurde ihm diese Auszeichnung durch das Bundesministerium für Unterricht. |

Schreiben der Wiener Musikakademie zum
Abgangspreis für Schülerbestleistungen, 28.6.1952
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Keine
Auszeichnung im eigentlichen Sinn, aber eine deutliche Anerkennung für
Verdienste im Schulaufsichtsbereich des Amtes der Burgenländischen
Landesregierung stellt die einmalige Belohnung für Landeslehrer, die Kocsis
im Jahr 1964 erhielt, dar. Wie aus dem an ihn gerichteten Schreiben vom 16.
Dezember 1964 hervorgeht, wurde ihm ein Betrag von 1.000 ATS vom
Bundesministerium für Unterricht zugebilligt. Wenn sich auch die Dotierung
dieser Belohnung nicht
gerade fürstlich ausnimmt, so zeigt sie doch deutlich die ideelle
Wertschätzung, die der junge Pädagoge bereits während dieser Zeit bei den
verantwortlichen Stellen genießen konnte. |

Brief zur einmaligen Belohnung, 16.12.1964 |
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Mit Beschluss
vom 8. November 1971 wurde Prof. Stefan Kocsis das Ehrenzeichen des Landes
Burgenland zugesprochen und in einem Festakt zwei Wochen später im
Eisenstädter Landhaus durch den
ehemaligen Landeshauptmann Theodor Kery verliehen. Gemeinsam mit Kocsis
wurde eine Reihe von Persönlichkeiten des burgenländischen Kulturlebens
ausgezeichnet. Außer LH Kery waren noch der damalige Unterrichtsminister Dr.
Fred Sinowatz sowie die Landesräte Dr. Gerald Mader und Franz Soronics bei
dieser Feier anwesend. Interessant ist, dass in dem BF-Bericht dazu vehement
die Schaffung eines Kulturpreises nach dem Vorbild anderer Bundesländer
gefordert wird. Ein Kulturpreis, der tatsächlich vier Jahre später erstmals
verliehen wurde, und dem Prof. Kocsis als Mitglied der Jury für Musik
angehörte (s. den
entsprechenden Absatz aus dem Kapitel
„Juror“).
LH Kerys Begründung, derzufolge die Verleihung als Dank des Landes an
Persönlichkeiten erfolgte, die durch ihre Tätigkeit entscheidend zur
geistigen Präsentmachung des Burgenlandes in der Welt beigetragen hätten,
erscheint vielleicht etwas zu hoch gegriffen, auch wenn wie im Fall
Kocsis etliches dafür spricht. |

Schreiben des Amts der Burgenländischen Landesregierung zur Verleihung des
Ehrenzeichens des Landes Burgenland und der Einladung zum Festakt im
Eisenstädter Landhaus, 8.11.1971 |

Urkunde zur Verleihung des Ehrenzeichens des
Landes Burgenland, 10.11.1971

BF-Bericht vom
2.12.1971
zu dieser Verleihung mit namentlicher
Nennung aller Ausgezeichneten |
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Eine weitere
Ehrung gab es für Prof. Stefan Kocsis am 17.12.1979 in Eisenstadt. Wie dem
abgebildeten Verständigungsschreiben entnommen werden kann, erhielt er im
Empire-Saal des Schlosses Esterházy neben anderen künstlerisch Tätigen den Kulturpreis des Landes Burgenland. Wieder war es
Landeshauptmann Theodor Kery, der die Auszeichnungen nach einer Würdigung
der jeweiligen Leistungen der Preisträger überreichte. Zuvor hatte bereits
Landesrat Dr. Gerald Mader die Eröffnungsrede gehalten. Auf dem (nicht allzu qualitätsvollen) Foto
des BF-Berichts über diesen Festakt ist übrigens Prof.
Kocsis ganz links neben dem burgenländischen Landeshauptmann zu sehen.
Schräg rechts hinter Kery steht Dr. Gerald Mader. Durch die Verleihung
dieses Preises erhielt nun Prof. Stefan Kocsis zu Recht auch jene
Auszeichnung, über deren Vergabe er die vier Jahre zuvor selbst entscheiden
durfte. Der bereits erwähnte Zeitungsartikel wurde als Ganzes abgebildet. Eine damit nicht in
Verbindung stehende Glosse in der letzten Spalte wurde entfernt, um
Speicherplatz einzusparen. Landesrat Dr. Gerald Mader übermittelte bereits
im Voraus mit seinem Brief vom 17.10.1979 die ersten Glückwünsche zur
Erlangung dieses „Förderungspreises“.
Nur einen Tag später ist das Schreiben datiert, in dem der
Landeshauptmannstellvertreter Dr. Franz Sauerzopf Prof. Kocsis zum „Würdigungspreis
für Musik“
gratuliert, der für die besondere Bedeutung des Wirkens auf kulturellem
Gebiet und das Engagement des Ausgezeichneten vergeben wurde. |

Verständigungsschreiben und Einladung zur Verleihung des
Landeskulturpreises, 20.11.1979

BF-Bericht zur Verleihung der
Landeskulturpreise, 3.1.1980 |

Gratulationsschreiben des burgenländischen Landesrates Dr. Gerald Mader,
17.10.1979

Gratulationsschreiben des burgenländischen Landeshauptmann-stellvertreters
Dr. Franz Sauerzopf zum
„Würdigungspreis“, 18.10.1979 |
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Der
Berufstitel „Professor“
wurde Stefan Kocsis vom Bundespräsidenten Dr. Rudolf Kirchschläger mit
Entschließung vom 6. Dezember 1982 zugesprochen. Die feierliche Verleihung
fand laut Angabe in der Autobiographie des Unterpullendorfer Künstlers im
Jahr 1983 statt, auch wenn die Urkunde den 15. Dezember 1982 als (Ausstellungs-)Datum
aufweist. Unterzeichnet ist dieses Schriftstück von Unterrichtsminister Dr.
Fred Sinowatz, der nur einige Monate später seine Tätigkeit als
Bundeskanzler der Republik Österreich (1983-1986) aufnehmen sollte. Das Foto
stammt von der Überreichung der unten abgebildeten Urkunde, durchgeführt von einer
nicht näher bekannten Vertreterin des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst. |

Stefan Kocsis bei der Verleihung des Titels
„Professor“, Anfang 1983 |
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Eine besondere Auszeichnung wurde dem Kirchenmusiker
Prof. Stefan Kocsis im Jahr 1986 zuteil, als ihm
die
Diözese Eisenstadt das Ehrenzeichen vom hl. Martinus in Gold
verlieh.
Kocsis war ja als Musiker
zeit seines Lebens
der römisch-katholischen Kirche eng verbunden gewesen. Es sei nur an seine
Kantorentätigkeit erinnert, die er bereits seit seinem 13. Lebensjahr
ausübt, oder an sein kirchenmusikalisches
Schaffen als Komponist vieler Messen
und anderer geistlicher Werke. Außerdem
erwarb
er
sich
große Verdienste bei
der Herausgabe der beiden „Rimski Misal“ genannten Missali in
burgenländisch-kroatischer Sprache. Unbedingt
erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang auch sein Wirken als langjähriges
Mitglied
bzw. als
Vorsitzender
der Diözesankommission für Kirchenmusik in Eisenstadt.
Die
briefliche Verständigung zum Erhalt der Auszeichnung, gleichzeitig auch die
Einladung zur offiziellen Verleihung im Bischofshof in Eisenstadt, wurde vom
damaligen Generalvikar Paul Iby, dem späteren Nachfolger von DDr. Stefan László
als Diözesanbischof von Eisenstadt, unterzeichnet. Letzterer überreichte am
18. Dezember 1986 die von ihm unterfertigte Urkunde sowie den ganz
rechts abgebildeten Martinsorden an Prof. Stefan Kocsis. |

Schreiben
des Bischöflichen Ordinariats vom 15.12.1986 zum Erhalt des Martinsordens

Urkunde zur Verleihung des Ehrenzeichens vom
hl. Martinus in Gold, 18.12.1986
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Bischof László und Stefan Kocsis bei der
Überreichung des Ehrenzeichens vom hl. Martinus in Gold, Eisenstadt,
18.12.1986

Martinsorden in Gold |
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1996 wurde
dem Unterpullendorfer Kirchenmusiker im päpstlichen Auftrag das Ritterkreuz
des Ordens des hl. Papstes Silvester verliehen. Prof. Kocsis hatte sich
neben seinen vielen bereits vorher erwähnten Verdiensten um die
römisch-katholische Kirchenmusik vor allem auch durch die hervorragende
musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes in Trausdorf (Bgld.) während
des Papstbesuches im Jahre 1988 ausgezeichnet. Dass Kocsis' kompositorisches
Schaffen von kirchlicher Seite in Rom geschätzt wird, zeigt allein schon die
Tatsache, dass von RADIOVATICANA einige seiner Messen bereits im Rundfunk
gesendet wurden. Die Urkunde, die Prof. Kocsis überreicht wurde, ist
selbstverständlich in lateinischer Sprache verfasst. Die unter dem
abgebildeten Original stehende (wörtliche) Übersetzung ins Deutsche wurde
von Mag. Walter Wukowits mit der Lateingruppe der 6B und 6C erarbeitet. |

Ritterkreuz des Ordens des hl. Papstes
Silvester |
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Johannes Paul II. Pont.
Max.
Weil Bitten
an uns herangebracht worden sind, aufgrund derer wir erfahren haben, dass du
dir um das Wohl und die Förderung der katholischen Kirche und katholischen
Sache gute Verdienste erworben hast, kommen wir gerne der Bitte nach, dass
wir für unsere dankbare Gesinnung auch offen Zeugnis geben und wir wählen
dich, Stefan Kocsis, aus der Diözese Eisenstadt zum Ritter des päpstlichen
Ordens des heiligen Silvester, machen dich dazu und verlautbaren es auch und
wir geben dir die Möglichkeit alle Privilegien zu nützen, die mit dieser
Würde verbunden sind.
Gegeben in Rom bei St. Peter am
10. November 1996.
Angelus Card. Sodono, Generalstaatssekretär
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Neben den besprochenen Auszeichnungen
gibt es noch eine Reihe von Briefen, aus denen die Anerkennung und
Wertschätzung gegenüber dem vielseitigen Musiker Prof. Stefan Kocsis
nachdrücklich hervorgeht. Unter den Adressanten sind teilweise höchst
prominente Persönlichkeiten des öffentlichen und kulturellen Lebens.
Weiters
existieren auch noch einige weitere Dokumente, die thematisch am ehesten zu
diesem Bereich des Porträts passen. Sie werden daher ebenfalls in der
nachfolgenden Zusammenstellung behandelt. Durch Klicken auf den
unterstrichenen Teil der Dateibeschreibungen können die verschiedenen Scans
geöffnet und betrachtet werden. Die Reihenfolge richtet sich ausschließlich
nach chronologischen Gesichtspunkten. |
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Dankschreiben,
Gratulationen, Wettbewerbsauszeichnungen etc. |
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Glückwunschschreiben von
??? an Prof. Kocsis als Leiter
des Mittelburgenländischen Lehrerchores, 13.6.1962
Urkunde vom Österreichischen Jugendsingen 1962 in Graz: Prof. Kocsis als
Leiter des Junglehrerchores Oberpullendorf, 24.6.1962
Urkunde vom Freiwilligen Wertungssingen 1962 in Graz: Prof. Kocsis als
Leiter des Junglehrerchores Oberpullendorf, 25.6.1962
Dank- und Anerkennungsschreiben des Amts der Burgenländischen
Landesregierung zum Österreichischen Jugendsingen, 28.6.1962
Dankschreiben zum Musikseminar 1964 des Volksbildungswerks für das
Burgenland, 14.10.1964
Dankschreiben zum Sommerseminar 1965 verfasst vom Volksbildungswerk für
das Burgenland, 17.9.1965
„Presse“-Artikel
zum Kirchenmusikwettbewerb des ORF,
14.7.1966
Glückwünsche von Prof. Adolf Schäffer zum Kompositionspreis, 20.7.1966
Dankschreiben zu den Sommerseminaren 1966 verfasst vom Volksbildungswerk
für das Burgenland, 27.9.1966
Dr. Fred Sinowatz: Wünsche zum guten Gelingen trotz Absage des Besuchs
des Kirchenkonzerts des Mittelburgenländischen Lehrerchores, 9.3.1967
Viel Erfolg wünscht Bischof DDr. Stefan László trotz Besuchsabsage Prof.
Kocsis und seinem Mittelburgenländischen Lehrerchor für ein Konzert in
Oberpullendorf, 14.3.1968
Gratulationsschreiben
des Amts der Burgenländischen Landesregierung zum
„Das neue Lied“-Preis
des ORF, 17.12.1968
Gratulationsschreiben zum
„Das neue Lied“-Preis
des ORF
verfasst vom Volksbildungswerk für das
Burgenland, 17.12.1968
Gratulationsschreiben zum UNDA-Preis verfasst vom Volksbildungswerk für
das Burgenland,17.6.1969
Dankschreiben des Eisenstädter Bischofs für die Mithilfe bei Herausgabe
des „Red
Maše“,
23.11.1970
Dr. Fred Sinowatz: Glückwünsche trotz Absage des Besuchs beim „Musik
zur Adventzeit“
betitelten Konzerts des Mittelburgenländischen Lehrerchores, 4.12.1970
Gratulationsschreiben des Eisenstädter Bischofs zum Kompositionspreis
„Das
neue Gemeindelied“,
17.12.1970
Gratulationsschreiben zum Anerkennungspreis des ORF verfasst vom
Volksbildungswerk für das Burgenland, 4.5.1971
„Jury
für Musik“:
Dankschreiben und Wiederbestellung
verfasst vom Amt der Burgenländischen Landesregierung, 14.4.1977
Dankschreiben des Österreichischen Komponistenbunds für die Mithilfe
beim Zustandekommen einer LP, 23.4.1979
Paul
Kiss: Dankschreiben für die Mitwirkung bei den Oberpullendorfer
Kulturtagen, 30.5.1979
Dankschreiben von „Jugend
musiziert“
zur Mitarbeit in der Jury des 6. Bundeswettbewerbes,10.12.1979
Dankschreiben von Landesrat Dr. Gerald Mader an die Mitarbeiter der
Burgenländischen Kulturoffensive, 19.12.1979
BF-Zeitungsartikel zum 50. Geburtstag von Prof. Kocsis, 11.12.1980
Brief des Volksbildungswerks für das Burgenland zum 50. Geburtstag von
Prof. Kocsis mit Volk und Heimat-Beilage (s. Interview), 3.2.1981
Seite 1 und
Seite 2 des Volk und Heimat-Interviews zum 50. Geburtstag von Prof.
Stefan Kocsis (Darstellung wurde invers gewählt, um bei kleineren
Dateigrößen eine bessere Lesbarkeit zu erzielen, Bilder wurden entfernt),
Feber 1981
Dankschreiben des Leiters des Burgenländischen Landesmuseums in
Eisenstadt zur Eröffnung der Franz Liszt-Gedächtnisausstellung, 12.6.1981
Gratulation zur Berufung in den „Beirat“
Musik durch den Initiator Dr. Gerald
Mader, 29.10.1981
Dekret von
Bischof Paul Iby zur Bestellung von Prof. Kocsis zum Vorsitzenden der
Diözesankommission für Kirchenmusik, 7.11.1995
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