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Prof. Stefan
Kocsis erfuhr Anfang des Jahres 1965 in einem von Prof. Adolf Schäffer an ihn
gerichteten Brief vom beabsichtigten Lehrauftrag seitens der
damaligen Expositur Oberschützen der Akademie für Musik und Darstellende
Kunst Graz als Orgel-Hauptlehrer. Dieses Schreiben betonte, dass Kocsis'
Anstellung vom Präsidenten besonders erwünscht wäre. Die Lehrverpflichtung
hätte ab Herbst 1965 20 Wochenstunden betragen, wobei aber die Einstellung
zwecks Vorbereitung bereits ab Feber 1965 erfolgt wäre. Aus verschiedenen,
hier nicht näher erläuterbaren Gründen konnte und wollte Prof. Kocsis dieses
Angebot zum gegebenen Zeitpunkt nicht annehmen, zumal ihn seine pädagogische
Arbeit als Volksmusikschuldirektor in Oberpullendorf wie auch seine vielen
weiteren kulturellen Tätigkeiten als Komponist, Orgelvirtuose, Leiter des
Mittelburgenländischen Lehrerchores etc. voll auslasteten. |

das heutige Institut Oberschützen der Grazer Musikuniversität |
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Nebenstehend sind der oben genannte
Brief von Prof. Adolf Schäffer (leider im Original schon von schlecht zu lesender
Qualität), das Begleitschreiben zu einem Dekret für den Lehrauftrag im
Hauptfach Orgel sowie ein weiterer von Prof. Schäffer unterfertigter offizieller
Brief der
Expositur Oberschützen, in dem Prof. Kocsis u. a. von der bevorstehenden
Eröffnungskonferenz des Studienjahres 1965/66 unter dem Vorsitz des Herrn
Präsidenten o. Prof. Dr. E. Marckhl informiert wird, abgebildet. |

Brief
von Prof. Adolf Schäffer zu einem möglichen Lehrauftrag an der Expositur
Oberschützen, 12.1.1965 |

Begleitschreiben zum Dekret der Expositur
Oberschützen der Grazer Musikakademie über einen Lehrauftrag für Orgel mit
12 Wochenstunden, 27.4.1965 |

ein
weiterer Brief von Prof. Adolf Schäffer zu diesem Lehrauftrag an der
Expositur Oberschützen, 10.9.1965 |
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Auch wenn Prof. Kocsis die Stelle
eines Lehrbeauftragten an der Oberschützener Expositur der Grazer
Musikakademie nicht angenommen hatte, verbindet ihn doch vieles mit diesem
Institut. Er hielt nämlich in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Kurse an
dieser vom Rang her höchsten musikalischen Ausbildungsstätte des Burgenlands
ab. Damit bildet sie neben der Volksmusikschule Oberpullendorf, dem dortigen
Gymnasium und dem Joseph Haydn-Konservatorium in Eisenstadt das vierte
musikalische Zuhause seiner musikpädagogischen Tätigkeiten. |