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Prof. Stefan
Kocsis, der zu den wichtigsten zeitgenössischen Komponisten des Burgenlandes
zählt, kann auf ein umfangreiches Schaffen zurückblicken, dessen Grundsätze
im ersten, als „Kompositionsstil“ bezeichneten Punkt beschrieben sind. Die
beträchtliche Anzahl an Werken konnte von einigen der am Projekt beteiligten
Schülerinnen auf der Basis eines von Kocsis mit der Schreibmaschine verfassten
Werkverzeichnisses in eine für den Bildschirm übersichtliche tabellarische Darstellungsform
gebracht werden. Das Sortierkriterium ist dabei das Entstehungsjahr der
Kompositionen. Neben dem Titel sind jeweils das Jahr der Uraufführung, die
Besetzung des Werks, im Fall einer Drucklegung der Verlag, bei Audioaufnahmen
der Produzent sowie die ungefähre Aufführungsdauer angegeben. |
Vom
ORF Studio Burgenland erhielten wir dankenswerterweise eine komplette Liste
aller auf Tonband aufgenommenen Kocsis-Werke bzw. -Bearbeitungen. Die
Übertragung durch Schülerinnen in eine Excel-Tabelle führte auch hier zu
einem klar strukturierten Verzeichnis, das unter „ORF-Produktionen“
angeklickt werden kann. Die Aufnahmen sind bei dieser Tabelle dem Titel nach
alphabetisch aufsteigend sortiert. Die weiteren Angaben beziehen sich auf die
Tätigkeit von Stefan Kocsis als Komponist oder Bearbeiter dieser Stücke, die Satzbezeichnungen
bzw. Liedtitel der Werke, die InterpretInnen, die AutorInnen der Texte sowie die exakte
Dauer der einzelnen Aufnahmen. Weitere
Unterpunkte dieses Kapitels behandeln die Mitgliedschaften des Komponisten
Stefan Kocsis und die Preise, die er bei Kompositionswettbewerben erringen
konnte. Ein
interessanter Aspekt bei der Auseinandersetzung mit einem Komponisten ist die
Betrachtung handgeschriebener Originalnoten, da das Schriftbild ja auch vieles
von der Persönlichkeit des Urhebers vermittelt. Daher wurden einige
exemplarische Seiten aus Autographen von Kocsis-Werken eingescannt und für die
Bildschirmbetrachtung optimiert. In diesem Fall war es wichtig, das
Hauptaugenmerk auf eine bestmögliche Lesbarkeit zu richten. Das Erreichen
kleiner Dateigrößen wurde zwar angestrebt, stand aber hierbei keinesfalls im Vordergrund. Es können
daher bei manchen Images längere Ladezeiten als normal auftreten. Unter
„Audios“
befinden sich (Ausschnitte von) Aufnahmen etlicher Kompositionen von Stefan Kocsis
oder von ihm bearbeiteter Musikstücke. All diese Tonträger stammen aus teils sehr unterschiedlichen
Bereichen. Die Palette erstreckt sich von einfachen, im Zuge dieses Projekts entstandenen
Aufnahmen von SchülerInnen bis hin zu professionellen
Studioaufnahmen. Jedenfalls sind hier sämtliche Audioaufnahmen von Kocsis-Werken
oder -Bearbeitungen dieser Internetsite zu finden, auch wenn sie bereits bei
anderen Kapiteln verwendet wurden. |

BF-Artikel vom 1.1.1987, der über die
Uraufführung der „Adventkantate“
von Stefan Kocsis am 5.12.1986 im Großen Saal des Wiener Musikvereins
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Den
Abschluss der Ausführungen zum Komponisten Stefan Kocsis bildet eine Analyse
des Kopfsatzes der 1. Orgelsonate. In diesem sehr aufwendig gestalteten Unterkapitel wurde vom SchülerInnen-/Lehrerteam versucht,
mit Hilfe verschiedener, manchmal auch unkonventioneller Analysemethoden die kompositorischen Tätigkeiten
nachzuvollziehen und optisch so umzusetzen, dass die Gestaltungsprinzipien klar
verdeutlicht werden. Das Ergebnis dieser
Untersuchungen konnte sogar für den Komponisten selbst teilweise neue
Informationen liefern.
Ans Ende dieser Einführung zum Komponisten Stefan Kocsis sei
ein Artikel aus „Glazbeni
događaji“ (Musikalische Ereignisse),
einer Zeitschrift aus
Zagreb, der Hauptstadt des erst seit 1991
unabhängigen Kroatien,
gestellt. Dieser Bericht aus dem Jahr 1994, der sich mit der
„Woche der burgenländischen Kroaten in
Zagreb“
auseinandersetzt, beschäftigt sich zu einem Großteil mit Kocsis als Komponisten.
Im Rahmen dieser Woche wurden nämlich mehrere von ihm geschaffene Werke
aufgeführt: am 5. September 1993 vormittags in der Kathedrale von Zagreb eine
Messe und abends im Kroatischen Musikinstitut weitere instrumentale und
vokal-instrumentale Stücke. Stefan Kocsis, selbst ein Burgenlandkroate, genießt
in Kroatien seit seinem legendären Konzert in Zagreb als Orgelvirtuose (s.
„Zagreb“),
aber auch als Komponist einen ausgezeichneten Ruf.
Der Bericht, der hier in der Originalsprache
und einer direkt daneben stehenden Übersetzung ins Deutsche nachgelesen werden
kann, wird als Ganzes wiedergegeben, da er auch sonst interessante Einblicke und
Informationen bietet. Zur besseren und schnelleren Orientierung wurden die
Textstellen, die nur die Ausführungen zu Stefan Kocsis betreffen, durch
Verwendung einer roten Schriftfarbe hervorgehoben. Der Artikel selbst blieb in
der eingescannten Form unverändert, sieht man davon ab, dass die ursprünglich
auf zwei Seiten verteilten Spalten aus gestalterischen Gründen untereinander
positioniert wurden.
Artikel aus der Zeitschrift
„Glazbeni događaji“
und Übersetzung ins Deutsche |
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