Reiner
Ribarics, 7A: „Interference of Silence“
Technik:
Ölkreiden und Acryl
Reiner
Ribarics: „Interference of Silence“
„In
den Kontrasten des Bildes spiegelt sich die Ruhe, symbolisiert durch den
grün-violetten Hintergrund und gestört durch die teilweise hektische und
stresserzeugende Musik, wider. Die Sichel inmitten des Bildes soll die
Vergängnis darstellen, während der heraufsteigende Feuerball einen
Sonnenaufgang, sprich eine Art ‚Wiedergeburt’ oder einen neuen Anfang
zeigt. Die Pflanze entstand während des ruhigen Teils des Musikstücks,
da mich da das Gefühl der Stille überkam; es war nur das Geräusch des
Windes da, der an den Blättern des Gewächses vorbeistreifte, während
jemand sanft dem Tod erlag.“
Veronika
Reitter, 7D: „Genese“
Technik:
Ölkreiden auf Papier
Veronika
Reitter: „Genese" (auf hellem Hintergrund)

Veronika
Reitter: „Genese" (auf dunklem Hintergrund)
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Gemalt
zur Orgelsonate Nr.1
von Stefan Kocsis
Zur
Musik:
1.
Teil: „Entstehung“ / Teil 1 des Bildes
Der
1. Teil drückt für mich die Entstehung von Leben aus.
Ganz
am Beginn und noch zögernd und unerfahren in der Entstehung.
2.
Teil: „Entwicklung“ / Teil 2 des Bildes
Ruhig
und bedacht, sich zeitlos bewegend und wachsend.
3.
Teil: „Vollendung – Verendung“ / Teil 3 des Bildes
Gewachsen
und ausgereift, ... und der Beginn des Endes.
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Romana
Schweiger, 7D: „Ohne Titel“
Technik:
Acrylmalerei/Fingermalerei zum Großteil
Romana
Schweiger: „Ohne Titel“
Es
ist so voller sexueller Begierde.
Verlangen,
Sehnsucht.
Das
besitzergreifende Herz.
Betrunkene
Gedanken, jedoch mit dem Hauch von Schmerz.
Rebellische
Liebe voller Leidenschaft!
Romana
Schweiger: Skizze
Bernadette
Wolfslehner, 7A: „Part of Darkness – Teil der Finsternis“
Technik:
Mischtechnik und Collage

Bernadette
Wolfslehner, 7A: „Part of Darkness – Teil der Finsternis“
Etwas,
das deine Fantasie erschafft.
Die Luft roch trocken, nach Staub, Zement und Kalk.
Etwas raschelte, völlig anders als das Geräusch,
das ihn bisher verfolgt hatte; künstlich.
Und da war noch etwas: Unter all den
verwirrenden aber bekannten Gerüchen
war süßlich-penetrant der Gestank
von verbranntem Fleisch zu merken ...
Dieser ekelerregende Geruch hüllte ihn ein,
und an den Rändern seines Gesichtsfeldes
tobten Schatten, die von allen
Seiten zugleich auf ihn einzudringen schienen.
Bernadette
Wolfslehner: Original des Textes „Part of Darkness – Teil der
Finsternis“
Andreas Koller, 7A: „Der Tod und die Auferstehung“
Andreas
Koller, 7A: „Der Tod und die Auferstehung“
„Der
Name meines Bildes (Der Tod und die Auferstehung) kam durch den Einfluss
der Musik, welche mich an den Tod erinnert, zustande. Im Bild kommt dies
durch ein Objekt, das explodiert, zum Ausdruck. Der Tod wird durch das
explodierende Objekt dargestellt und die Explosion stellt die Auferstehung
dar. Damit will ich sagen, dass alles nach dem Tod in seinem nie gekannten
Glanz aufersteht, was sich auch auf die Orgelsonate Nr. 1 beziehen soll,
da diese am Anfang äußerst bedrückend ist, doch zum Schluss zu ihrer
Bestform kommt.“
Magdalena Pichler, 7D: „Ohne Titel“
Technik:
Mischtechnik: Ölkreide und Acrylfarben

Magdalena
Pichler, 7D: „Ohne Titel“
Ich steige hinab
In das Unbekannte
Nie Dagewesene
Habe keinen Plan
Kein Ziel
Keine Vorstellungen
Nur diese unsättigende
Leere in mir.
Verwirrt irre ich umher
Verspüre Angst
Und unsicher setze ich
Schritt für Schritt
Panik steigt auf
Ich spüre
Wie mich der
Reine Wahnsinn
Verfolgt
Seinen Versuchen
Mich zu erschlagen
Entgehe ich knapp
Plötzlich
Spüre ich
Meinen Körper
In sich fallend
Bröckelt er nieder.
Ich werde
Getragen
Von einer
Unbekannten Kraft
Der Wahnsinn.
Ich begrüße dich.
Barbara
Kaym, 7D: „Ohne Titel“
Technik:
Ölkreiden
Barbara
Kaym, 7D: „Ohne Titel“
Auch die Freude geht mal
zu Ende.
Meist dauert sie auch
nicht lang.
Alles endet einmal,
blutüberströmt
....
vielleicht?
Aber wann haben wir es
geschafft?
Schmerzen, Qualen, Angst
....
MORD?
Tod, doch dann ist es
vorbei!
Es ist überstanden!
Und die Freude taucht
wieder auf.
Erlösung!?
Schlussbemerkungen
Auffallend
ist, dass bei den meisten SchülerInnen Tod, Schmerz etc. in ihren
Interpretationen vorkommen. Inwieweit hier möglicherweise eine
(unbeabsichtigte) gegenseitige Beeinflussung der Grund dieser Übereinstimmung
ist, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Erstaunlich ist aber
dennoch die Tatsache, dass der Beginn des 1. Themas des hier umgesetzten
Musikstückes von einem zweimal auftretenden Tritonus („Diabolus in
musica“; ein Intervall, das aus drei Ganztonschritten besteht und sehr
dissonant klingt) nachhaltig geprägt ist. Die Töne dieses Intervalls
folgen zwar beide Male nicht direkt, sondern jeweils durch einen Ton
getrennt, aufeinander, der spannungsgeladene Charakter dieses
Themenbeginns ist aber trotzdem darauf zurückzuführen. Der Vollständigkeit
halber sei noch erwähnt, dass die letzten beiden Töne des 1. Themas
wieder einen Tritonus ergeben.
Höchst
interessant werden aber die Empfindungen und Assoziationen der SchülerInnen
vor allem dann, wenn man weiß, dass viele Komponisten, so auch
beispielsweise J. S. Bach den Tritonus bevorzugt zur Darstellung von
Begriffen wie Tod, Sünde, Klage etc. verwendet haben ...