Mitgliedschaften

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Die Mitgliedschaften von Prof. Stefan Kocsis hinsichtlich seiner kompositorischen Tätigkeiten sind durch zwei Briefe dokumentiert. Im ersten, bereits in der Biographie vorgestellten Brief aus dem Jahr 1975 wird Prof. Kocsis von der Aufnahme in die Österreichische Gesellschaft für Zeitgenössische Musik benachrichtigt.

Die ÖGZM (Österreichische Gesellschaft für Zeitgenössische Musik) wurde am 4.2.1949 im Wiener Musikvereinsgebäude gegründet. U. a. zählten Armin Kaufmann, Joseph Marx, Marcel Rubin und Alfred Uhl zu den Gründungsmitgliedern. Zu den Zielsetzungen der ÖGZM gehören die Anregung zur Schaffung zeitgenössischer Werke, deren Aufführung sowie die Heranführung eines breiten Publikums an diese Musik. Seit ihrem Gründungsjahr wurden somit Werke von mehr als 360 österreichischen, zeitgenössischen Komponisten in über 500 Konzertveranstaltungen der ÖGZM aufgeführt.

 

Im zweiten, aus dem Jahr 1979 stammenden Brief wird Prof. Stefan Kocsis für seine Mitarbeit bei der Erstellung einer dokumentarischen Langspielplatte seitens des Österreichischen Komponistenbundes gedankt.

Dem Österreichischen Komponistenbund (ÖKB), der im Jahre 1913 gegründet wurde, gehört Prof. Stefan Kocsis seit Anfang der 70er-Jahre an. Bedeutende Mitglieder und Funktionäre dieses gemeinnützigen Vereins waren u. a. Hans Erich Apostel, Alban Berg, Cesar Bresgen, Franz Lehár, Joseph Marx, Egon Wellesz und Carl Michael Ziehrer. Der ÖKB bildet die Standesvertretung der Komponisten Österreichs. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehören die nationale und internationale Vertretung und Förderung österreichischer Komponisten, die Verbreitung ihrer Werke, die Information und Beratung der Mitglieder in rechtlichen und sozialen Belangen, Maßnahmen zur finanziellen und sozialen Absicherung der Komponisten, die Herstellung von Musikmaterialien und Medien sowie die Förderung der Musikausbildung von der Früherziehung bis zum Musikstudium. Der ÖKB unterhält außerdem ständige Kontakte zum ORF und zu anderen Sendern sowie zu verschiedenen Printmedien und Tonträgerfirmen.

 

Weiters gehört Prof. Stefan Kocsis dem Verein KIBu (Komponisten und Interpreten im Burgenland) seit dem Gründungsjahr 1993 an. Dieser Plattform für grenzüberschreitende Neue Musik gehören noch viele andere namhafte burgenländische Komponisten und Interpreten wie Jenö Takács, Georg Arányi-Aschner, Otto Strobl, Franz Zebinger sowie Gerhard Krammer an. Das Ziel des Vereins mit Sitz in Oberschützen ist, die Entstehung und Aufführung qualitätsvoller Musik im Burgenland zu fördern. Zahlreiche Initiativen und Konzertveranstaltungen beweisen die vielschichtigen KIBu-Aktivitäten. Die Kooperation mit anderen Vereinen und Institutionen (Musikuniversität Graz, Haydn-Konservatorium Eisenstadt, ORF, Land Burgenland, KUGA Großwarasdorf, …) gilt als wichtige Maxime.

Von den vielen KIBu-Konzertveranstaltungen mit Werken von Stefan Kocsis seien hier einige angeführt:

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Uraufführung der „Jubiläumssuite 80 Jahre Burgenland“ im Haydnsaal des Schlosses Esterházy sowie die Wiederaufführung des Werkes im Kulturzentrum Oberschützen. Die fünfsätzige Komposition, die sich mit den vier Volksgruppen und der jüdischen Kultur im Burgenland auseinandersetzt, wurde vom Land Burgenland in Auftrag gegeben. Von diesem Konzert gibt es eine CD des Rundfunkmitschnittes.

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„Neue Orgelmusik aus dem Burgenland“ in der Pfarrkirche Steinberg mit Studierenden der Orgelklasse Ulrike Wegele-Käfer, Oberschützen.

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„Junge Orgelmusik in Oberschützen“, u. a. mit Kocsis’ „Sonata II“ und dem „Te Deum Laudamus“, interpretiert von Martin Wukovits und Thomas Zala.

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KIBu-Workshop 2003 in Zusammenarbeit mit dem Joseph Haydn-Konservatorium und der KUGA Großwarasdorf unter dem Motto „Die Musik der Kroaten im Burgenland“. Der Schwerpunkt lag bei geistlichen Werken des wichtigsten Komponisten der burgenländischen Kroaten, Stefan Kocsis.

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Gemeinschaftskonzert des Konservatoriums und der KIBu unter dem Titel „Los Amoi“ in Eisenstadt.

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KIBu-Werkstättenkonzert mit dem Musikgymnasium Oberschützen, in Zusammenarbeit mit der ÖGZM.

 

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass Prof. Stefan Kocsis als Komponist der AKM, der größten Urheberrechtsgesellschaft Österreichs, und als Interpret einzelnen Verwertungsgesellschaften wie der Austro-Mechana, LSG, OESTIG sowie der Musikedition angehört.

 

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